Klinikum Wilhelmshaven

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26.01.2017 - Herz im Focus – Patienten werden bestens versorgt

Wilhelmshaven, 26.01.2017 – In der Kardiologie, besonders auf dem Gebiet der interventionellen Verfahren, hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung stattgefunden. Bei koronaren Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche sind die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten einem raschen Wandel unterworfen. Behandlungsleitlinien werden ständig aktualisiert, die computergesteuerte Medizintechnik beispielsweise in Herzkatheterlaboren entwickelt sich so schnell, wie die Smartphone-Technik, neueste medikamentöse Therapien führen zu sehr guten Behandlungsergebnissen bei Herzerkrankungen – ein Fortschritt, von dem die Patienten profitieren. Für die ärztliche Tätigkeit in einem modernen Klinikum ist dieser Fortschritt gleichzeitig eine ständige Herausforderung. „Als Chefarzt stehe ich in der persönlichen Verantwortung, durch kontinuierliche Weiterbildung und die Nutzung neuester Techniken und Methoden immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Wichtig für unseren Behandlungserfolg ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den Praxen und den umliegenden Krankenhäusern", hebt Prof. Dr. Armin Heisel, Chefarzt der Medizinischen Klinik I im Klinikum Wilhelmshaven hervor.

Um alle Kollegen über das aktuelle Leistungsspektrum der Klinik zu informieren, hatte er unter dem Motto „Herz im Focus – Interventionelle Kardiologie im Klinikum Wilhelmshaven 2017" niedergelassene Kollegen aus der Region eingeladen. Rund 80 Mediziner nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und die neuen Entwicklungen in ungezwungener Atmosphäre zu diskutieren. So stellte Dr. Johannes Heydemann, leitender Oberarzt, bei den neuen diagnostischen und therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten bei koronaren Herzerkrankungen u.a. einen sich selbst auflösenden Stent und neue optische Systeme zur Darstellung der Herzkranzgefäße vor. Unterschiedliche Ursachen für auftretende Herzrhythmusstörungen und das umfassende Spektrum der Ablation veranschaulichte der Leiter der Elektrophysiologie, Oberarzt Nizar Karfoul.

Wie durch einen interdisziplinären Therapieansatz eine Herzinsuffizienz erfolgreich behandelt werden kann, stellte der Leiter der Chest Pain Unit, Oberarzt Dr. Lutz Steinemann, in seinen Ausführungen vor.

Sowohl bei der Übersicht des Leistungsspektrums der Medizinischen Klinik I wie auch in den fachlichen Diskussionen im Anschluss wurde deutlich - in der gesamten Region werden Patienten mit Herzerkrankungen jederzeit bestens versorgt.

 

zur Medizinischen Klinik I - Innere Medizin, Kardiologie, Internistische Intensivmedizin
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